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Gerade jetzt planen: In der Krise ist Planung dreimal wichtiger
In einer wachsenden Wirtschaft, mit einem Bankkonto voller Geld, könntest Du auf den Gedanken kommen, Dich zurückzulehnen: Läuft ja alles. Diese Wirtschaft haben wir gerade nicht. Und genau deshalb gilt: Alles, was mit Planung zu tun hat, ist jetzt umso wichtiger – allen voran die Finanzplanung.
Dazu kommt ein zweiter Punkt, den viele unterschätzen: Die Banken sind restriktiver geworden. Nicht, weil sie doof wären, sondern weil der Gesetzgeber es so erfordert. Deine Möglichkeit, als Unternehmer Geld zu bekommen, ist heute deutlich schwieriger als noch vor drei, vier, fünf Jahren. Und wann brauchst Du Geld? Wenn Du Geld brauchst – das heißt im Zweifel: in der Krise. Je früher Du zur Bank gehst, desto größer ist Deine Chance, noch etwas zu bekommen. Sind die Konten leer und die ersten Pfändungen da, wägt jede Bank ab – möglicherweise sogar zu Recht.
Früh zur Bank gehen kannst Du aber nur, wenn Du früh erkennst, dass es so weit kommt. Genau das leistet die Planungsrechnung:
- Soll-Zahlen, damit Du weißt, wo Du hinwillst.
- Ist-Zahlen dagegengestellt, damit Du siehst, ob Du dort ankommst.
Geht der Trend nach unten, musst Du kein Raketentechniker sein, um auszurechnen, wann das Licht ausgeht. Oder Du hast eine Umsatzsteigerung geplant und stellst fest: Der Umsatz stagniert. Ohne Planungsrechnung siehst Du davon nichts – Du merkst es erst, wenn es weh tut.
Gerade jetzt, wo Geld knapp ist, Umsätze sinken und Kaufzurückhaltung auf allen Ebenen herrscht, ist die Unternehmensplanung dreimal wichtiger. Das klingt hart, aber: Wer das negiert und planlos durch die Gegend rennt, darf sich nicht wundern, wenn er vor die Wand knallt.
Man muss kein Raketentechniker sein, um auszurechnen, wann das Licht ausgeht – aber Du brauchst Zahlen, an denen Du es ablesen kannst.
Rosenbaum